APIs verheissen eine Revolution im Bereich Treasury. Open Banking bietet breiteren Zugang zu vereinfachter Bankkonnektivität: schnellere Integration, Informationen in Echtzeit, einfachere Prozessautomatisierung – und das vor allem über APIs. Mit der zunehmenden Schnittstellenentwicklung und -anwendung steigt jedoch auch die Komplexität, all die verschiedenen Verbindungen zu verwalten.

Treiber für die API-Anwendung im Bereich Treasury

Sowohl für Banken als auch für Unternehmen besteht das oberste Ziel in der Automatisierung, um Reibungsverluste in Cash-Management-Prozessen effektiv zu beseitigen. APIs versprechen eine einfache Integration, die Elimination anspruchsvoller und zeitaufwendiger Software-Implementierungen, die Minimierung von repetitiven manuellen Aufgaben, potenzielle Kosteneinsparungen aufgrund des Verzichts auf Mittelsmänner, den Zugriff auf wertvolle Echtzeitinformationen sowie ein geringeres Risiko, da weniger Parteien involviert sind.

Zudem ist da noch der Aspekt der regulatorischen Compliance. Für den Europäischen Wirtschaftsraum und Australien verlangt PSD2, dass Banken ihre Daten freigeben, sodass sie auf digitalem Wege zwischen autorisierten Stellen ausgetauscht werden können. Dies geschieht in der Regel über offene APIs.

Gartner prognostiziert allerdings, dass der Missbrauch von APIs bis 2022 angesichts der Aussicht auf ein geringeres Risiko ironischerweise als wohl häufigster Angriffsvektor zu Verletzungen der Datensicherheit bei Unternehmensanwendungen führen wird. Corporate Treasurers, die neue Treasury-API-Lösungen in ihre Bankgeschäfte integrieren möchten, müssen sich daher der potenziellen Sicherheitsprobleme bewusst sein, vor allem im Zusammenhang mit Zahlungen.

Was hinter dem API-Hype steckt

In der Diskussion rund um APIs wird eines häufig nicht erwähnt, und zwar die Tatsache, dass die grosse Mehrheit der Bankenschnittstellen noch gar nicht vollständig einsatzbereit ist. Die meisten, wenn nicht sogar alle der wenigen Banken, die bereits über APIs verfügen, bieten ihre Schnittstellen nach wie vor nur mit Beta-Funktionen an.

Vor Kurzem fragte ich in einer Breakout-Session beim Treasury Leaders Summit die Teilnehmenden, wie viele von ihnen aktuell APIs nutzen. Nur eine von etwa 60 Personen hob ihre Hand und erklärte, dass sie dennoch noch nicht an all ihre Banken angebunden sei.

Auch wenn sich die Technologie in unserer Branche schneller denn je weiterentwickelt, wird es noch einige Zeit dauern, bis jede Bank über eine voll funktionsfähige API zur Konnektivität zwischen Bank und Unternehmen verfügt. In einigen Fällen, insbesondere bei kleineren Banken in Schwellenländern, müssen Treasurer nach wie vor alternative Wege der Kommunikation bieten.

Sichere und zuverlässige Bankkonnektivität

Unternehmen, die mit mehr als einer Handvoll Banken verbunden sind, haben die Möglichkeit, durch den Einsatz eines vertrauenswürdigen Anbieters von Multibanking-Konnektivität wie Fides ihre Anbindung zu vereinfachen. Mit Fides müssen Sie sich nicht mehr um Ihre API-Sicherheit oder die Kompatibilität mit neuen API-Versionen sorgen. Bankkonnektivität ist das Kerngeschäft von Fides. Unsere Sicherheits-, Risiko-, Compliance- und Technologieexperten wissen daher ganz genau, was bei jeder Art der Verbindung zu berücksichtigen ist, und setzen sich für den Schutz unserer Kunden ein. Zudem sind wir Spezialisten, was das Management einer grossen Anzahl an Bankverbindungen betrifft. Somit haben Sie die Freiheit, je nach den sich verändernden Anforderungen Ihres Geschäfts den Umfang Ihrer Zusammenarbeit mit Banken auszuweiten oder diese zu wechseln.

Der Schutz von Daten hat für Fides höchste Priorität. Wir überwachen deshalb kontinuierlich die Sicherheit unserer Produkte und Kundendaten. Beispielsweise müssen unsere Kunden für unsere webbasierten Multi-Banking-Suite-Lösungen personalisierte Logins mit Zweifaktor-Authentifizierung verwenden.

Fides ist seit mehr als einem Jahrhundert im Geschäft und hat sich in den vergangenen 35 Jahren zum Spezialisten im Bereich der Multibanking-Konnektivität entwickelt. Wir pflegen Beziehungen zu Hunderten von Banken auf der ganzen Welt und arbeiten eng mit diesen bei der Entwicklung ihrer APIs zur Erweiterung ihres Host-to-Host-Angebots zusammen.

Auswahl aus einem breiten Angebot an Konnektivitätsoptionen

Fides bietet eine Vielzahl von sicheren Bankkonnektivitätsoptionen, einschliesslich u. a. SFTP, SWIFT, EBICS und APIs. Neben der Unterstützung zum «SWIFT for Corporates»-Onboarding von Unternehmen und Hosting von ihren BICs als Mitglied des SWIFT Shared Infrastructure Programme haben unsere Kunden die Möglichkeit, den Financial BIC der Credit Suisse Group zu nutzen. Dadurch kann das Onboarding für Unternehmen beschleunigt werden. Darüber hinaus bietet dies zusätzliche Anbindungsoptionen, darunter auch Multinetzwerk-, Dual-BIC-Lösungen. Sie sind nicht auf eine bestimmte Kommunikationsmethode beschränkt und können eine unbegrenzte Anzahl unterschiedlicher Verbindungsarten herstellen.

Wir ermitteln gemeinsam mit unseren Kunden die beste Konnektivitätsmethode für jede Bank und implementieren und verwalten anschliessend die jeweiligen Verbindungen. Fides ermöglicht zudem die Verbindung zu führenden TMS- und ERP-Systemen zum nahtlosen Straight-Through-Processing. Wenn Kunden ihre Frontend-Systeme wechseln möchten, müssen dabei ausserdem keine Bankverbindungen von Grund auf neu hergestellt werden (was Zeit und Geld spart). Egal ob Sie sich mit einer, 100 oder 1000 Banken verbinden möchten, Fides kann all diese Verbindungen für Sie verwalten, sodass Sie sich stattdessen geschäftskritischen Aufgaben widmen können.

Kontaktieren Sie uns noch heute, um mehr darüber zu erfahren, wie wir über 3000 Corporate Treasuries dabei unterstützen, weitergehende und schnellere Verbindungen zu schaffen!